125 Jahre LuV

125 Jahre Lehmann&Voss&Co., das sind 125 Jahre Innovation - mit Erfolgen und Misserfolgen, mit Fortschritten und Rückschlägen. Und 125 Jahre Lehmann&Voss&Co. sind nicht zuletzt die Menschen, die das Unternehmen geprägt haben. All das macht uns stolz und ist ein Anlass zum Erinnern. Lassen Sie uns gemeinsam die wichtigsten Stationen dieser Erfolgsgeschichte seit 1894 erkunden.

125 Jahre Lehmann&Voss&Co.

Am 08. August diesen Jahres feierte Lehmann&Voss&Co. in Hamburg sein 125-jähriges Firmenbestehen.

Seit 1894 treibt uns die Leidenschaft für chemische und mineralische Spezialitäten zu immer neuen Höchstleistungen an. Unsere Begeisterung für Innovationen und neue Technologien hat in den letzten 125 Jahren dafür gesorgt, dass wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern kontinuierlich hochindividuelle Produkte und Lösungen entwickelt haben.

Weil wir lieben, was wir tun. We LuV it. Seit 1894.

Anlässlich dieses Firmenjubiläums feierte das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern am 16. August in der Hamburger Fischauktionshalle. Der Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg Dr. Peter Tschentscher eröffnete den Festabend vor 600 Gästen. Ein besonderer Blickfang im Eingangsbereich war das Modell eines 3D gedruckten Rennsegelbootes aus einem maßgeschneiderten Material von Lehmann&Voss&Co.

Donwload Link für Pressemitteilung: LuV_Presseinfo_125_Jahre_Lehmann_Voss_Co.pdf

 

1983 - Zahl des Monats August

Dr. Erk Thomsen sah in der Eigenproduktion von faserverstärkten Kunststoffen eine Wachstumschance, um die Abhängigkeit von Distribution und Handel zu verringern. Bereits im Jahr 1978 hatten mit dem US-Unternehmen Wilson Fiberfil Verhandlungen über eine Kooperation begonnen. Lehmann&Voss&Co. erhielt 1983 das Knowhow für Hunderte von Rezepturen zur Herstellung polymerer Hochleistungswerkstoffe für den Präzisionsspritzguss. Diese Produkte wurden unter dem am 20. Juli 1983 eingetragenen Warenzeichen LUVOCOM vertrieben.

1969 - Zahl des Monats Juli

1969 feierte Lehmann&Voss&Co. das 75-jährige Firmenjubiläum. Das Unternehmen hatte zwei Weltkriege, eine Hyperinflation und eine Weltwirtschaftskrise ökonomisch nicht nur überlebt, sondern stand geschäftlich besser da als jemals zuvor. Kurze Zeit später trat jedoch Trauer an die Stelle von Freude, als Willy Thomsen Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Der Schwiegersohn des 1956 verstorbenen Gründers Helmuth Voss war seit dessen Tod der Kopf des Unternehmens, der „primus inter pares“ innerhalb der Geschäftsführung. Lehmann&Voss&Co. stand von jetzt auf gleich vor einem Generationswechsel.

1954 - Zahl des Monats Juni

1954 übernahm Lehmann&Voss&Co. den Deutschland-Vertrieb des Filterhilfsmittels Celite (Diatomeenerde, Kieselgur) des US-amerikanischen Unternehmens Johns Manville. Das Unternehmen wurde dadurch zum Pionier bei der Anschwemmfiltration in der Getränkeindustrie. Als Marktführer lieferte Lehmann&Voss&Co. Filterhilfsmittel für die Flüssigkeitsfiltration auch in andere Industrien. An der Einführung von Stabilisierungsmitteln auf Basis von Kieselsäure in der Brauindustrie war Lehmann&Voss&Co. ebenfalls beteiligt.

1936 - Zahl des Monats Mai

Johannes Behre, dem neuen Leiter des Forschungslabors, gelang es 1936 einen qualitativ hochwertigen Inaktivruß aus (heimischer) Kohle statt aus (importiertem) Erdöl herzustellen. Weil er durch seine verstärkenden Eigenschaften aus der Kautschukindustrie nicht wegzudenken ist, spielte der Inaktivruß LUV 36 eine entscheidende Rolle für die Zukunft des Unternehmens.

1929 - Zahl des Monats April

Am Vorabend der Weltwirtschaftskrise von 1929 spielte Lehmann&Voss&Co. bereits in der ersten Liga der deutschen Chemieindustrie. In einem Artikel des Fachmagazins der „Gummi-Zeitung“ hieß es: In Deutschland ist die Gummiindustrie in eine Art Abhängigkeit von zwei Chemieunternehmen geraten, und zwar „von der Importfirma ausländischer Gummizusätze, Lehmann&Voss&Co. in Hamburg, und von der I.G. Farben aus Leverkusen“, d.h. von Bayer, „welche der Gummiindustrie fertige Verfahren für ihre Produkte servieren“.

1907 - Zahl des Monats März

Bereits 1907 richtete Lehmann&Voss&Co. ein Forschungslabor ein, das sich hauptsächlich mit Gummi bzw. Kautschuk beschäftigte, ein Novum für Handelsunternehmen und für die damalige Zeit. Helmuth Voss hatte früher als andere erkannt, dass die Kunden nicht nur beliefert, sondern auch beraten werden möchten – und im wissenschaftlichen Zeitalter ist dies nur mithilfe eines eigenen Labors seriös möglich. Es war und ist Voraussetzung für die Entwicklungspartnerschaften mit Kunden

1894 - Zahl des Monats Februar

Als der erst 22-jährige Helmuth Voss Lehmann&Voss&Co. am 8. August 1894 in Hamburg gründete, steckte er seine gesamten Ersparnisse von 750 Mark in das Unternehmen. Noch einmal die gleiche Summe kam von seinem Vater. 1.500 Mark entsprachen damals dem Jahreslohn eines Arbeiters in der Druckindustrie. Sein Partner Alfred Lehmann verfügte über keinerlei Finanzmittel. Bereits das erste Rumpfgeschäftsjahr 1894 schloss das junge Unternehmen mit einem kleinen Gewinn von 428 Mark ab, 1895 waren es dann schon 1.652 Mark. Obwohl es aufwärts ging, trennten sich die beiden Gründer Ende Mai 1896. Helmuth Voss gibt als Grund an, das „Unternehmen habe zwei Inhaber nicht ernähren können“. Tatsächlich waren die frühen Jahre für Lehmann&Voss&Co. nicht einfach, was bei Start ups allerdings nicht ungewöhnlich ist – 1897 machte man sogar Verlust. Erst kurz vor der Jahrhundertwende gelang der Durchbruch. Der Name des Unternehmens änderte sich trotz des Austritts von Alfred Lehmann nicht.


125 Jahre Lehmann&Voss&Co.

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